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07.08.2017 - Neue gegenläufige Doppelblatt - Rettungssäge

Heute übergab der Inhaber und Geschäftsführer der Elektrowerkzeuge Eibenstock GmbH, Herr Lothar Lässig, eine hochmoderne Rettungssäge vom Typ TwinSaw CRE 2326 im Rahmen eines Sponsorings an Wehrleiter Jörg Seeliger. Der Wert des Gerätes beträgt ca. 3.000 Euro. Die EE GmbH produziert die Säge für Weber Hydraulik. Sie ergänzt den Ausstattungsgrad der FF Bockau im Bereich der technischen Hilfeleistung noch einmal deutlich, denn mit der TwinSaw können auch gehärtete Materialien getrennt oder großflächige Schnitte reaktionsfrei und mit sehr wenig Funkenflug durchgeführt werden. An einer alten Fahrzeugkarosserie, die der Autodienst Leidholdt Bockau zur Verfügung stellte, wurden von den Einsatzkräften erste Übungsschnitte unternommen. 

WIR SAGEN HERZLICH DANKE FÜR DIE GROSSZÜGIGE UNTERSTÜTZUNG UNSERER ARBEIT DURCH HERRN LÄSSIG!

04.08.2017 - Hauptversammlung

Erneut trafen sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Bockau zu einer Hauptversammlung in der Feuerwache. Auf der Tagesordnung stand neben zahlreichen Informationen und letzten Absprachen zum anstehenden Feuerwehrfest auch die Wahl der Wehrleitung und des Feuerwehrausschusses. Bevor es zur Abstimmung kam, machten sich aber alle erst einmal auf den Weg zum Friedhof an der Kirche. Dort wurde in Uniform an die verstorbenen Kameradinnen und Kameraden gedacht. Nach Kranzniederlegung, Schweigeminute und dem Musikstück "Ich hatt einen Kameraden" ging es zurück ins Feuerwehrhaus um gemeinsam zu wählen. Wer bei den Wahlen die meisten Stimmen bekommen hat und ob sich personell etwas ändert, wird zur offiziellen Festveranstaltung im Rahmen unseres Festes bekannt gegeben. Ihr dürft also gespannt sein. 

30.06.2017 - Neue Einsatzbekleidung

Am Mittwoch konnten wir die Journalistin, Anna Neef, in der Feuerwehr Bockau begrüßen. Den Grund dafür konnte man in der Freitagsausgabe der Freien Presse lesen...

 

Helfer in der Not rücken jetzt in neuer Dienstkleidung aus. Die Freiwillige Feuerwehr Bockau hat neue Jacken und Hosen im Schrank. Deren Kauf hatte sich länger hingezogen als geplant. Der Ärger darüber ist inzwischen verraucht.

Die Bockauer Feuerwehr bekam neue Jacken und Hosen - sowohl für die Träger der Atemschutzgeräte (rechts im Bild) als auch für die First-Responder-Rettungseinheit (links im Bild). Die neue Kleidung bietet viele Vorteile. Im Bild alt und neu: Kevin Wendler (ganz links) trägt die alten First-Responder-Sachen aus dem Jahr 2004, rechts neben ihm Feuerwehr-Chef Jörg Seeliger in der neuen Montur. Falko Zeeh (ganz rechts) hat die alten Klamotten an. Franko Rothe (2. von rechts) zeigt die neuen. 

 

Bockau. 23 aktive Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bockau sind dafür ausgebildet, im Ernstfall mit einer Atemschutzmaske auf dem Gesicht brennende Gebäude zu stürmen und Menschen aus dem Feuer zu retten. Diese Vorhut, wenn man so will, hat jetzt neue Jacken und Hosen erhalten - im Wert von 19.000 Euro. Damit erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch, so Feuerwehr-Chef Jörg Seeliger.

Er war es auch, der vor einigen Wochen während einer Gemeinderatssitzung noch einmal auf die Dringlichkeit hinwies, da sich der Kauf länger hinzog, als geplant. Der harsche Tonfall kam nicht bei allen gut an, auch nicht bei Bürgermeister Siegfried Baumann (parteilos). Immerhin steuerte die Gemeinde mit 12.000 Euro letztlich einen Großteil der Kaufsumme bei. Der Ärger ist inzwischen verraucht. "Wir sind froh, dass wir die Sachen nun haben", so Seeliger. Sie schenken den Ehrenamtlichen im Einsatz mehr Sicherheit. Was man der Kleidung nicht ansieht, ist fast das Wichtigste: die Membranen im Inneren, die als Hitze- und Nässesperren dienen. Die Sachen haben aber auch sichtbare Vorteile. "Sie besitzen Reflektoren - rot und neonfarben. Dadurch sparen wir das Überziehen von Warnwesten." Zudem sei der Schnitt der Jacken und Hosen großzügiger. "Sie gewähren mehr Bewegungsfreiheit - eine echte Verbesserung." Zu den 19.000 Euro steuerte die Gemeinde wie erwähnt 12.000 Euro bei. Der Rest kam vom Feuerwehrtechnischen Zentrum des Erzgebirgskreises, an das jede Wehr je nach Einwohnerzahl eine Umlage abführt. "Davon werden Ausbildungen oder die Wartung von Atemschutzmasken und Schläuchen finanziert."

Die Bockauer indes haben noch mehr Grund zur Freude: Auch das First-Responder-Team als Erste-Hilfe-Einheit, die oft schon vor dem Notarzt vor Ort sind, hat neue Jacken und Hosen bekommen. 22 Stück für rund 4500 Euro - finanziert über Feuerwehrförderverein und Gemeinde. Die alten Sachen stammten aus dem Gründungsjahr der Einheit, die 2004 Vorreiter in Sachsen war. Inzwischen zogen einige Orte nach. "Aber so wie wir, mit einem 24-Stunden-Dienst, zieht es kaum einer durch." Daher sei das Geld gut angelegt. "Es ist eine Wertschätzung für das, was die Kameraden leisten", sagt Seeliger, der mit seiner Truppe in diesem Jahr das 150-jährige Bestehen der Feuerwehr Bockau feiert. Unter anderem ist im Zuge des Wurzelfests vom 18. bis 20. August ein Umzug geplant - mit neuen Hosen und Jacken freilich.

Ein Wunsch bleibt: "Wir hoffen, dass wir 2018 das Geld aufbringen, um die restlichen Kameraden noch mit neuen Sachen auszustatten."

19.06.2017 - Ausbildung Verkehrsunfall

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bockau konnten heute ihre Fertigkeiten beim Umgang mit Hydraulischem Rettungsgerät nach einem Unfall mit einem PKW unter beweis stellen. Nach und nach wurde mich Schere und Spreizer das Unfallfahrzeug auseinander genommen. Nach Sicherung der Unfallstelle und des PKW wurde eine Geräteablage vorbereitet. Die Fensterscheiben wurden zerstört, die Türen heraus genommen und somit eine Rettungsöffnung geschaffen. Um noch besser an den Patienten heran zu kommen und ihn so schonend wie möglich Retten zu können, wurde eine große Seitenöffnung ausprobiert. Mit 2 Unterschiedlichen Methoden wurde auf beiden Fahrzeugseiten gearbeitet. Nachdem beide Varianten besprochen, verglichen und die Vorgehensweise ausgewertet wurde, sollte das Dach vom Fahrzeug entfernt werden. Gemeinsam wurde auch diese Aufgabe gemeistert. Zum Schluss wurde noch die Vergrößerung des Fußraumes ausprobiert. Mit 2 Rettungszylindern wurde die Fahrzeugfront gleichmäßig nach vorn gedrückt und der Fußraum des PKW wurde sichtlich größer. Bei dieser Übung hat sich gezeigt, das die Kameraden für solch Einsätze gut vorbereitet sind.

10.06.2017 - Hochzeit

2 unserer Kameraden haben sich getraut. Unser Zugführer Martin Wollny und seine Anja, welche von der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz stammt, jedoch ihren Feuerwehrdienst schon einige Jahre auch in Bockau verrichtet, haben sich das Ja-Wort gegeben. Gemeinsam mit ihren Familien und Freunden haben wir diesen Tag für die beiden zu einem besonderen werden lassen. Im Spalier mit Schlauchbögen haben wir die beiden vor der Kirche in Bockau empfangen und anschließend mit geschmückten Einsatzfahrzeugen durch den Ort zum Fotoshooting begleitet. 

16.05.2017 - Ausbildung Drehleiter

Zum heutigen Dienst hatten wir die Möglichkeit uns mit der Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Aue zu beschäftigen, diese kennen zulernen und mit ihr zu üben. An zwei Stationen wurde zum einen die DLK 23/12 mit all ihren Funktionen, Anbauteilen und Einsatzmöglichkeiten erklärt und zum anderen das Absuchen von verqualmten Räumen nach vermissten Personen unter Null-Sicht geübt. Dabei durften sich auch die gerade frisch vom bestandenen Grundlehrgang kommenden "jungen" Kameraden einmal ausprobieren und dies kennen lernen. Ein Besonderer Dank gilt den Kameraden aus Aue, die sich die Zeit genommen haben und uns ihre Technik sehr eindrucksvoll vorgestellt haben. 

08.05.2017 - Ausbildung Lange Wegstrecke

Nach langer Vorbereitung wurde heute der Aufbau einer Wasserversorgung über lange Wegstrecke ausprobiert. Mit einer kurzen theoretischen Ausbildung wurde auf den Übungsverlauf hingeführt und dann ging es auch schon zu den Fahrzeugen. Nach Einteilung der Einsatzkräfte auf die verschiedenen Positionen, machten sich all unsere Fahrzeuge im Zugverband auf den Weg zum Übungsort. Der Übungsleiter verteilte die Einsatzfahrzeuge mit ihren Feuerlöschkreiselpumpen und den Tragkraftspritzen an die vorher errechneten Pumpenstandorte. Umgehend wurde auch die Schlauchleitung mittels Haspel, STA (Schlauchtransportanhänger) und B-Rollschläuchen verlegt. Nachdem alle verfügbaren Schläuche ausgerollt waren konnte die Wasserförderung beginnen. Nach und nach füllte sich die Schlauchleitung und am Ende wurde der fiktive Brand mit 2 C und einem B-Strahlrohr bekämpft. Kleinere auftretende technischen Probleme wurden gleich vor Ort behoben und die Ausbildung konnte mit einem guten Fazit abgeschlossen werden.