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Datum: 28.09.2018
Alarmzeit: 18:00 Uhr
Einsatzort: Raschau-Markersbach, Oberbeckenstraße - Konzertkaverne Pumpspeicherwerk

DME-Meldung: Evakuierung Konzertkaverne nach Erdbeben mit Stromausfall

Fahrzeuge Feuerwehr Bockau: ELW, LF 16/12 (Löschzug Retten II)

 

weitere Kräfte: Löschzug Retten II Erzgebirge

LF 16/12 Geyer + Beleuchtungsanhänger

 LF 20/16 Markersbach

 MTW Markersbach

 MTW Bergwacht Rittersgrün

 Quad Bergwacht Rittersgrün

 Organisatorischer Leiter Rettungsdienst

 Leitender Notarzt

 ELW Führungsgruppe Sanität/Betreuung

 RTW SEG DRK Aue-Schwarzenberg

 SEG DRK Mittlerer Erzgebirgskreis

 Versorgungskomponente DRK ASZ

 Landratsamt Erzgebirgskreis

 

 

Am Freitag den 28. September diesen Jahres fand die zweite Katastrophenschutzübung des Erzgebirgskreises statt. Als Ort des Szenarios wurde die Gemeinde Raschau-Markersbach gewählt. Im dortigen Pumpspeicherwerk, was die Firma Vattenfall betreibt, kam es laut Übungsleiter zu einem unterirdischen Gesteinsschlag in Folge eines Erdbebens. Zu diesem Zeitpunkt fand gerade eine Kulturveranstaltung in der dortigen Kaverne statt, der ca. 140 Zuschauer beiwohnten. In Folge des Steinschlages und der daraus resultierenden Massenpanik waren etliche Betroffene und Verletzte zu beklagen. Der damit einhergehende Stromausfall verschlimmerte die Situation zusehends.

 

Die Kräfte wurden gegen 18:30 Uhr alarmiert, am Einsatzort angekommen verschafften sich die Führungskräfte ein erstes Lagebild.

Die Einsatzleitung wurde von Führungskräften der Feuerwehr Bockau gestellt und vom Einsatzleitwagen der Sanität logistisch und technisch unterstützt.

 

Schwerpunkte zur Rettung der eingeschlossenen Personen waren:

- Ordnung des Raumes

- Ausleuchten der Einsatzstelle

- Koordinierung der Erstmaßnahmen Untertage

- Sichtung der Verletzten

- Transport der Schwerverletzten

- Betreuung der Leichtverletzten und Betroffenen

- Nachalarmierung von Spezialkräften

- Dokumentation in Zusammenarbeit mit dem Kreisauskunftsbüro

 

Unseren Einsatzkräften des Löschzuges „Retten“ oblag in Kooperation mit der Feuerwehr Markersbach die Rettung innerhalb der Kaverne des Pumspeicherwerkes.

 

Das Prozedere zog sich bis in die späten Abendstunden hinein, um ca. 20:30 Uhr war zu vermelden: 

„Alle Personen gerettet und nachweislich erfasst“. 

 

Dies war nicht zuletzt der professionellen Zusammenarbeit aller Beteiligten zu schulden, sondern auch dem koordinierten Ablauf der Übung.  Die Feuerwehr Bockau bedankt sich hiermit bei den Organisatoren der Übung sowie dem Landratsamt Erzgebirgskreis.

 

Stichwort Katastrophenschutz Löschzug Retten 2:

 

Die Feuerwehr Bockau ist seit dem Jahre 1992 im erweiterten Katastrophenschutz des Freistaates Sachsen tätig. Das heißt bei Katastrophen kann sie sachsenweit, bundesweit oder im benachbarten Ausland zum Einsatz kommen. Dafür wurde der Gemeinde Bockau ein Löschfahrzeug sowie ein Mehrzweckfahrzeug unentgeltlich zur Nutzung überlassen, der Eigentümer ist jedoch unser Freistaat.

 

Die Bockauer Einsatzkräfte werden hierbei seit dem Jahr 2016 aktiv von Albernauer Kameraden unterstützt, diese besetzen im Katastrophenfall ebenfalls die Bockauer Fahrzeuge.

 

Trotz alledem sind wir immer auf der Suche nach jungen, motivierten Bürgern die diesen wichtigen Dienst am „Nächsten“ unterstützen und aufrechterhalten wollen. 

 

weitere Bilder folgen..

Katastrophenschutz - Evakuierung klappt reibungslos

Raschau-Markersbach. Die Katastrophenschutzübung an der auch für Konzerte genutzten Kaverne am Pumpspeicherwerk Markersbach hat hervorragend geklappt. "Die Evakuierung funktionierte zu 100 Prozent. Alle Personen wurden geborgen und ordentlich registriert. Ich bin mit der Leistung der Einsatzkräfte sehr zufrieden und für die Arbeit aller dankbar", erklärt Markus Hänel, Sachgebietsleiter Katastrophenschutz des Erzgebirgskreises. Rund 85 Kräfte der Feuerwehren und des Rettungsdienstes sowie weitere zirka 150 Übungsteilnehmer waren am Freitag im Einsatz. 

Quelle: Freie Presse